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Neuronale Korrelate Menschlichen Verhaltens

Einleitung aus radiologischer Sicht
Einleitung aus radiologischer Sicht 15.01.2014, 01:00
Einleitung aus radiologischer Sicht
Einleitung aus radiologischer Sicht
Rehabilitation von onkologischen Patienten - ein Update
Rehabilitation von onkologischen Patienten - ein Update 14.01.2014, 01:00
Rehabilitation von onkologischen Patienten - ein Update
Rehabilitation von onkologischen Patienten - ein Update
<br>Eingangs zeigt Prof. Crevenna statistische Daten zu Krebserkrankungen in Österreich (ca. 36.000-38.000 Neuerkrankungen jährlich, rund 300.000 Krebskranke insgesamt) und verliert ein paar Worte zu verschiedenen Rehabilitationseinrichtungen und -projekten. Dann geht er auf die Säulen der Reha ein. Eine davon ist die jeweilige Organisation (zB. Sonnberghof, Bgld.), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Rehabilitationsziele nachhaltig zu erreichen. Eine weitere Säule ist die medizinische Trainingstherapie, die sich wesentlich auf die Erreichung ebendieser Ziele auswirkt. Hinzu kommen die Ernährungstherapie und die Psychoonkologie. <br><br><br><br><br>Im Anschluss warnt Prof. Crevenna vor Alleingängen selbsternannter Experten und der Ausschaltung der Primärbehandler. In diesem Zusammenhang weist er nochmals darauf hin, dass eine erfolgreiche onkologische Rehabilitation immer multidimensional sein muss. <br><br><br><br><br>Ebenso gewährt Prof. Crevenna Einblicke in die Rehabilitationsstrategien und -leistungen im AKH, verweist hierbei auf das Tumorboard und berichtet von einzelnen Fällen. Hier geht er auch kurz auf die Methode des Biofeedback-unterstützten Trainings ein. Darüber hinaus hebt er die soziale Komponente und auch die Schmerzbekämpfung als wichtige Aspekte einer nachhaltigen Rehabilitation hervor.
MedMonday Kindernotfälle: Notfälle im Kindesalter
MedMonday Kindernotfälle: Notfälle im Kindesalter 04.11.2013, 01:00
MedMonday Kindernotfälle: Notfälle im Kindesalter
MedMonday Kindernotfälle: Notfälle im Kindesalter
Einleitend zeigt Dr. Gyasi eine Statistik, welche Einblick in die Zahl der Kontakte der Kindernotfallambulanz und der Kinderchirurgie im Wiener Donauspital gewährt. Als Vergleichwert führt er die Summe der Kontakte aller Ambulanzen für erwachsene PatientInnen an und zeigt damit, dass die Kinderinterne und die Kinderchirurgie zusammen um über 16.000 Kontakte mehr aufweisen.<br><br>Bezüglich des Begriffs Notfall greift Dr. Gyasi auf drei Definitionen zurück und kommt zum Schluss, dass der Terminus in der Pädiatrie nicht besonders hilfreich ist. Er folgert daraus, dass es eine der wichtigsten Aufgaben in der Versorgung von NotfallpatientInnen im Kindesalter ist, schwer Kranke und kritisch Kranke rasch herauszufiltern. Hier gilt es einerseits auf die Erfahrungen des Personals zurückzugreifen, andererseits schlägt Dr. Gyasi aber auch algorithmische Verfahren, wie etwa die Manchester Triage, vor.<br><br>Das angesprochene Manchester Triage System hat das Hauptziel, Behandlungsprioritäten und Zeitfenster festzulegen. Die PatientInnen werden hierfür in Gruppen eingeteilt, die mit unterschiedlichen Prognosen zu Behandlungsdringlichkeit und Wartezeit ausgestattet werden. Angelegt ist die Triage in Form eines Ampelsystems, wobei die rote Farbe die schweren und die Grünspektren leichte Fälle ausweisen. Beispiele für schwere Kindernotfälle wären etwa abdomineller Schmerz, Schock, oder eine unsichere Atemsituation. <br><br>Im weiteren Verlauf des Vortrages geht Dr. Gyasi ebenso auf das PAT (Pedriatic Assessment Triangle) ein, was ebenso ein Verfahren zur Erstbeurteilung von Kindernotfällen darstellt. Hierbei liegt der Fokus auf dem Allgemeinzustand, der Atemarbeit und der Hautperfusion bzw. dem Hautkolorit. Anhand von Beispielen (Kind mit Bronchiolitis, Kind mit Hypoxischem Anfall bei Fallot Tetralogie) erörtert er die genaue Vorgehensweise.<br><br>Ebenso verweist Dr. Gyasi auf die Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen hinsichtlich Ihres Sauerstoffmetabolismus, der Atemwege oder der Hämodynamik und geht später noch ausführlich auf die Entwicklungsphasen von Kindern und damit verbundene Prävalenzen ein.
Apherese: effektive Therapie mit beeindruckenden Erfolgen
Apherese: effektive Therapie mit beeindruckenden Erfolgen 15.04.2013, 02:00
Apherese: effektive Therapie mit beeindruckenden Erfolgen
Apherese: effektive Therapie mit beeindruckenden Erfolgen
Die jüngst gegründete wissenschaftliche Vereinigung der Austrian Apheresis<br><br>Association (AAA) informierte im Rahmen einer Pressekonferenz im Billrothhaus über<br><br>die Erfolge der Apherese in etablierten Einsatzgebieten sowie über<br><br>neue, vielversprechende Anwendungsmöglichkeiten: bei<br><br>Fettstoffwechselstörungen, in der Transplantationsmedizin und bei<br><br>Autoimmunerkrankungen sowie dem zukünftigen Einsatz bei schweren<br><br>allergischen Erkrankungen wie Asthma.<br><br>Sprecher Pressekonferenz: <br><br>Univ.-Prof. Dr. Kurt Derfler <br><br><br>(Univ.-Klinik für Innere Medizin III)<br><br><br><br>Univ.-Prof. Dr. Helmut Sinzinger<br> <br><br>(Univ.-Klinik für Nuklearmedizin der MedUni Wien)<br><br><br><br>Priv.-Doz. Dr. Georg Stummvoll<br><br><br>(Univ.-Klinik für Innere Medizin III, klin. Abt. für Rheumatologie)<br><br><br><br> Univ.-Prof. Dr. Rudolf Valenta<br><br><br>(Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung, Abteilung für Immunpathologie, MedUniWien)<br><br>
Wissen als Macht - Wissen als Ressource - Wissen als Verantwortung: auf dem Weg in die Wissensgesellschaft von morgen
Wissen als Macht - Wissen als Ressource - Wissen als Verantwortung: auf dem Weg in die Wissensgesellschaft von morgen 03.04.2013, 02:00
Wissen als Macht - Wissen als Ressource - Wissen als Verantwortung: auf dem Weg in die Wissensgesellschaft von morgen
Wissen als Macht - Wissen als Ressource - Wissen als Verantwortung: auf dem Weg in die Wissensgesellschaft von morgen
Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Gesellschaft der Ärzte in Wien stand ganz im Zeichen des Themenkreises Wissen.<br><br>In Vertretung der erkrankten Generaldirektorin Fr. Dr. Rachinger hielt Herr Dr. Alfred Schmidt von der Österreichischen Nationalbibliothek den Festvortrag.<br><br>In seinen fundierten Ausführungen erläuterte er den Wissensbegriff von der Antike bis in die Neuzeit, seine Bedeutung für die moderne Wissenschaft und seine ethischen Dimensionen.<br><br><br><br>„Wissen ist seit der Neuzeit ein entscheidender Faktor geworden, um die Natur zu beherrschen und sie unseren Zwecken gemäß umzugestalten. In den letzten Jahrzehnten wird Wissen zunehmend auch als jener entscheidende Faktor gesehen, der notwendig ist, um wirtschaftlich erfolgreich zu operieren und sich gegen Konkurrenz durchzusetzen. Letztlich bezieht sich Wissen aber notwendigerweise auch auf die Ebene der Werte. Gleichgültig wie mächtig und wohlhabend wir geworden sind, immer müssen wir unser Handeln auch auf jene obersten Werte beziehen, denen wir als Menschen verpflichtet sind.“
Medizinisches Wissen - Freies Allgemeingut oder lohnendes Geschäft für die Verlage?
Medizinisches Wissen - Freies Allgemeingut oder lohnendes Geschäft für die Verlage? 03.04.2013, 02:00
Medizinisches Wissen - Freies Allgemeingut oder lohnendes Geschäft für die Verlage?
Medizinisches Wissen - Freies Allgemeingut oder lohnendes Geschäft für die Verlage?
Medizinisches Fachwissen soll freies Allgemeingut sein und zum Wohle der Patienten und der Weiterbildung dienen und nicht als lohnendes Geschäft für Verlage.<br><br>Der freie Zugang zu Wissen und zu Fachliteratur ist in unserer Gesellschaft ein immer wiederkehrendes und viel diskutiertes Thema. Gerade auch unter Ärzten und Wissenschaftern.<br><br>Univ.-Prof. Dr. Franz Kainberger, Präsident Gesellschaft der Ärzte setzt sich für einen freien Zugang zu Fachliteratur ein: „Die bisherigen Publikationsstrukturen stellen eine Privatisierung des von der Allgemeinheit finanzierten Wissens dar. Viel medizinisches Fachwissen befindet sich in den Händen großer Verlage, die dieses Wissen zu immer höheren Preisen verkaufen. Es kann nicht sein, dass Ärztinnen und Ärzte dadurch eine Restriktion des Zuganges haben, denn schließlich setzen sie diese Wissen im Sinne der Patienten ein. Die Gesellschaft der Ärzte ist sehr daran interessiert, dass sich diese Situation möglichst rasch ändert.“<br><br><br><br>Open Access als Lösung?<br><br>Preissteigerungen und eine restriktive Lizenzpolitik stoßen Ärzte bei ihrer Weiterbildung immer wieder auf Barrieren. Unter dem Druck der steigenden Preise für wissenschaftliche Publikationen bei gleichzeitig stagnierenden oder schrumpfenden Etats in den Bibliotheken könnte das so genannte Open access eine Möglichkeit sein, um Fachwissen frei zugänglich zu machen.Bei den Wissenschaftsverlagen erfolgt dies allerdings recht langsam. <br><br>Ob Open Access wirklich eine angemessene Option darstellt, lässt sich noch nicht mit Sicherheit sagen. „Ich glaube, wir müssen gänzlich neue Wege suchen, um den Zugang zu Wissen, die Aufbereitung des Wissens und die Anwendbarkeit des Wissens zu verbessern“, appelliert Kainberger.
Alkohol und somatische Erkrankungen
Alkohol und somatische Erkrankungen 16.03.2013, 01:00
Alkohol und somatische Erkrankungen
Alkohol und somatische Erkrankungen
Der Rettungspatient mit akutem Herzinfarkt
Der Rettungspatient mit akutem Herzinfarkt 30.01.2013, 01:00
Der Rettungspatient mit akutem Herzinfarkt
Der Rettungspatient mit akutem Herzinfarkt
Zuerst gibt Dr. Havel einen Überblick über internationale Herzinfarktstatistiken. Dann geht er über zu den EKG-Richtlinien und erläutert, dass diese sich verändert haben. Weiters führt er aus, dass in der Klinik innerhalb von 10 Minuten ein EKG gemacht werden muss, um eine exakte Diagnose zu erhalten. Neben zahlreichen Patienten-fokussierten Mortalitätsfaktoren geht Dr. Havel auch auf den System Delay ein, der den stärksten beeinflussbaren Mortalitätsfaktor für den Arzt darstellt. Darüber hinaus nennt er 6 Hauptstrategien der Intervention, die leider noch nicht ganz einhaltbar sind. Teamwork nennt er hierbei als essentiell. Abschließend bezeichnet er die primäre perkutane Koronarintervention als die komplexeste, multi- disziplinärste und zeitintensivste therapeutische Intervention der Medizin (Zeit = Leben).
Basisreanimation mit dem Defibrillator: AED-Algorithmus
Basisreanimation mit dem Defibrillator: AED-Algorithmus 29.01.2013, 01:00
Basisreanimation mit dem Defibrillator: AED-Algorithmus
Basisreanimation mit dem Defibrillator: AED-Algorithmus
Alleine in Europa sterben jährlich zehntausende Menschen an plötzlichem Herzstillstand. In solchen Fällen ist die sofortige Inangriffnahme von Wiederbelebungsmaßnahmen obligat. Dieser Beitrag soll die aktuellen Leitlinien der ERC (European Resusciation Council) zur kardiopulmonalen Reanimation - Teil 1 Basisreanimation für Erwachsene mit dem Defibrillator (AED Algorithmus) zeigen. Die praktische Demonstration von Reanimationsmaßnahmen kann Leben retten! Erläutert werden die in den Leitlinien festgelegten Behandlungsabläufe vom Notfallexperten Univ.-Prof. Dr. Hans Domanovits.
Vorsorgekoloskopie: Qualität rettet Leben
Vorsorgekoloskopie: Qualität rettet Leben 06.11.2012, 01:00
Vorsorgekoloskopie: Qualität rettet Leben
Vorsorgekoloskopie: Qualität rettet Leben
Wie wichtig ist Qualitätssicherung bei der Vorsorgekoloskopie - mit dieser <br><br>Frage beschäftigten sich zahlreiche Expertinnen und Experten aus dem In- <br><br>und Ausland auf einem eintätigen Symposium zum Thema: .Ist Qualitätssicherung <br><br>bei der Vorsorgekoloskopie wichtig? Eine Standortbestimmung für Österreich. <br><br>am 6.11.2012 in Wien. <br><br><br>In Österreich wird die Koloskopie als Vorsorgeuntersuchung durchgeführt. <br><br> Doch es arbeiten dabei noch nicht alle Ärzte nach denselben strikten Qualitätskriterien.<br><br><br>Als Merkmale einer qualitätsgesicherten Untersuchung gelten die Sedierung <br><br> der zu untersuchenden Person, klar definierte Hygienebestimmungen und spezielle <br><br> Anforderungen and die Qualität der Untersuchung.<br><br><br>Wie Prof . Jaroslaw Regula (Warschau) berichtet, zeigen Studien, dass die Erkennungsrate <br><br> von gutartigen Tumoren in Zentren mit Qualitätssicherung deutlich höher <br><br> ist: "Eine selten durchgeführte, qualitativ hochwertige Vorsorgekoloskopie <br><br> bringt für die Darmkrebs-Vorsorge mehr als häufige Koloskopien mit <br><br> schlechten Qualitässtandards."<br><br><br>Die Bilanz der Qualitätskriterien ist laut Univ.-Prof. Dr. Monika Ferlitsch <br><br> (Wien) durchaus positiv. Seit der Einführung der Vorsorgekoloskopie 2005 <br><br> können in Österreich hunderte Darmkrebserkrankungen und Todesfälle <br><br> pro Jahr verhindert werden. Qualitätsgesichterte Einrichtungen entdecken <br><br> mehr Krebsvorstufen bei Untersuchungen, was das Erkrankungsrisiko noch weiter <br><br> senkt.<br><br><br><br><br><br><br>Weitere Informationen:<br><br><br><br>Österreichische Gesellschaft <br><br>für Gastroenterologie und Hepatologie <br><br><br>Qualitätszertifikat <br><br>Darmvorsorge