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Nachtspaziergang

Nachtspaziergang

Ich lade Euch ein, mit mir durch meine Gedanken zu spazieren. Kern des Podcasts sind Texte, die ich für die Internetseite angstfrei.news geschrieben habe. Es geht dabei um Themen aus meinem Alltags- und Seelenleben (meistens ist das ziemlich nah bei einander) und wie sich das Ganze heute anfühlt. Weil aber Worte sich mit dem Sprechen verändern, denke ich nach dem Lesen nochmal laut darüber nach. Vielleicht habt ihr ja Lust mitzudenken?

Gute Nacht(Spaziergang) – Abschied (#3) 24.03.2021, 23:55
Gute Nacht(Spaziergang) – Abschied (#3)

<br><p>In dieser Nacht backen wir lächelnd Erinnerungs-Croissants. Es geht um Abschied, Trauer, Bewältigung und was wir aus dem Verlust – eines Menschen, einer Beziehung, eines Traumes – über uns und das &#8222;danach&#8220; lernen könn(t)en. In der Mitte wird es sehr persönlich und auch sehr deutlich: Ich lese einen Text, der mir wahnsinnig viel bedeutet, in dem es um den Tod eines geliebten Menschen und seine letzte Bitte an mich und alle seine Lieben geht. </p><br><br><br><br><blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8222;Das ist echt beschissen und mit unter unendlich traurig, wenn wir jemanden verlieren. [&#8230;] Und das gilt sowohl für den Fall, wenn wir jemanden an den Tod verlieren, als auch, wenn wir jemanden an das Leben verlieren.&#8220;</p><cite>#3 Nachtspaziergang – Abschied – 11:15min</cite></blockquote><br><br><br><br><p>Ich möchte an dieser Stelle noch ein wenig Hintergrund zur Ausgabe teilen, auf die ich mich beziehe:</p><br><br><br><br><p class="has-light-green-cyan-background-color has-background"><strong>Die Phasen der Trauer</strong></p><br><br><br><br><p>Je nachdem, wen man fragt und wo man sucht, bekommt man verschiedene Einteilungen – einig sind sich Expert:innen darin, dass Trauer in Phasen verläuft. Eine der bekanntesten Einteilungen sind die fünf Phasen der Trauer nach Elisabeth Kübler-Roß: (1) Leugnen, (2) Zorn, (3) Verhandeln, (4) Depression und (5) Akzeptanz. Weniger bekannt aber auch intuitiv sind die Phasen nach Verena Kast: [1] Nicht-Wahrhaben-Wollen, [2] Aufbrechende Emotionen, [3] Suchen und Sich-Trennen und [4] neue Selbst- und Weltbezug.&#160;Vielleicht habt ihr Gemeinsamkeiten bemerkt: Starke Gefühle und Vermeidung gehören ebenso zum Prozess wie auch der Frieden mit der Situation. (Mehr Informationen gibt es beim&#160;<a rel="noreferrer noopener" rel="nofollow" href="https://trauerhaus-sobotta.de/tod-und-trauer/5-phasen-der-trauer-umgang-mit-verlust-und-tod/" target="_blank">Trauerhaus Sobotta</a> oder dem Trauer-Blog&#160;<a rel="noreferrer noopener" rel="nofollow" href="https://november.de/ratgeber/trauerhilfe/trauerphasen/" target="_blank">November</a>)</p><br><br><br><br><p class="has-light-green-cyan-background-color has-background"><strong>Umgang mit Trauernden</strong></p><br><br><br><br><p>Dass diese fünf Phasen relativ sind, ineinander verschwimmen und nicht für alle gleich gelten, erklärt die Psychologin Laura im Funk-Format “Auf Klo” in einem spannenden Youtube-Video. Sie sagt: Schmerz und Kummer gehören dazu, Trauer hat ein Ende, braucht aber bewusste Trauerarbeit, zum Beispiel, in dem wir uns bewusst vom Verlorenen trennen. Und ja: Trauer erfolgt in Phasen. Mehr hört ihr im Video von <a rel="noreferrer noopener" rel="nofollow" href="https://youtu.be/Nxto5-gFsEs" target="_blank">“Aufs Klo” (FUNK)</a>.</p><br><br><br><br><p>Und last but not least &#8211; dies ist das Lied, das ich am Ende der Folge zitiere. Ich lade Euch herzlich ein, zuzuhören.</p><br><br><br><br><blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8222;Wer kann die Nacht, die Nacht schon dunkel nenn&#8217;n, wenn so viel Glühbirn&#8216; hoch am Himmel häng&#8217;n. Und wer weiß das schon genau? Vielleicht mal ich nie wieder was Schwarz, sondern nur noch Dunkelblau.&#8220;</p><cite>Tonbandgerät – Dunkelblau – <a rel="nofollow" href="https://youtu.be/hP8v2-ETHFQ">Das Lied hören</a></cite></blockquote><br><br><br><br><p>Wie immer freue ich mich über Rückmeldungen zum Podcast – zum Inhalt, zur Technik, zur Stimme, zum Thema. Immerhin ist dies ein Testprojekt.</p><br>

Nachtspaziergang allein – ab wann wird’s einsam? (#2) 17.03.2021, 23:00
Nachtspaziergang allein – ab wann wird’s einsam? (#2)

<br><p class="has-drop-cap">Ich nehme Euch mit auf einen genüsslichen Sommertagsspaziergang durch Berlin. Nach allen Regeln der Kunst bin stadtfein flanierend durch meine Gegenwart mäandert, war zwar allein aber mir selbst genug. Und dann plötzlich, zurück zu Hause, kam die Leere. </p><br><br><br><br><p>Auf diesen Balanceakt zwischen allein und einsam möchte ich Euch mitnehmen. Ich glaube nämlich, dass wir den Unterschied zwischen den beiden Zuständen alle kennen – nur die Grenze bekommen wir oft nicht mit. Dabei ist sie ein total spannender Hebel für Wohlbefinden und auch ein Ort, an dem wir uns selbst vielleicht ein bisschen besser kennenlernen können.</p><br><br><br><br><p class="has-background" style="background-color:#73c5a5">Wie immer freue ich mich über Eure Gedanken zum Thema aber auch über Feedback zum Podcast. Diese Folge ist etwas lauter (vielleicht übersteuert?) und kürzer (die nächste wird wieder etwas länger) – wie gefällt Euch das? Her mit Rückmeldungen! </p><br>

Nachtspaziergang mit Freund:innen (#1) 12.03.2021, 00:17
Nachtspaziergang mit Freund:innen (#1)

<br><p>Nachdem das Intro online ist und wir auf Apple Podcasts, Spotify und Co gemeinsam spazieren gehen können, ist es Zeit für die erste &#8218;richtige&#8216; Folge. Und die dreht sich um eines der Kernthemen der Corona-Gegenwart: das (Nicht-)Alleinsein. Ich frage mich, wie wir von innen und außen dagegen (oder damit?) angehen können und warum wir manchmal den Menschen, die uns die nächsten sind, keine Chance geben, uns Gesellschaft zu schenken.</p><br><br><br><br><p>Wie immer stehen am Ende drei Dinge klar: (1) Nichts von alledem ist unnormal – Rückzug in uns selbst ist Selbstschutz und in sofern sogar eine Chance. (2) Wir können selber etwas für uns tun. (3) Es ist gut zu wissen, dass wir – wie immer im Leben – Strategien teilen und von einander lernen können.</p><br><br><br><br><p>Damit genug der Gedanken und Euch viel Freude beim Hören! </p><br><br><br><br><p class="has-medium-gray-color has-white-background-color has-text-color has-background">Last but not least noch einmal die Erinnerung daran, dass dieses Projekt ein Testballon ist. Ich möchte an diesem Projekt lernen: Wo schreibe ich eigentlich Shownotes hin? Wie spreche ich? Wie klingt die Technik? Mache ich genug Pausen? Ist der Jingle zu laut und gefällt er Euch überhaupt? Kurzum: Ich freue mich über Feedback. Das hilft nicht nur diesem Projekt, sondern auch meinem <em>eigentlichen</em> Podcast rund um Sozialpsychologie im Alltag. Aber dazu bald mehr.</p><br>

Intro: Gehen wir auf einen Nachtspaziergang 09.03.2021, 12:03
Intro: Gehen wir auf einen Nachtspaziergang

<br><p>Am vergangenen Wochenende bin ich meinem Bauchgefühl gefolgt: Ich habe ein Mikro an meinen Rechner angeschlossen und einen Text eingelesen. Und ich habe entschieden vorher und nachher noch eine Kleinigkeit dazu zu sagen und dem Ganzen einen Namen zu geben. Und schwupps: So entstand dieser Podcast mit dem Namen &#8222;Nachtspaziergang&#8220;. </p><br><br><br><br><p>Ich plane eigentlich schon seit einigen Monaten einen Podcast über Sozialpsychologie im wirklichen Leben – und der wird auch noch kommen – aber ich hatte das Bedürfnis, loszulegen. Ich wollte meine eingerostete Radiostimme ölen, mit der Technik spielen und schauen, wie das eigentlich so geht mit der Podcasterei. </p><br><br><br><br><p>Und völlig ohne narzisstisches Selbstverständnis wollte ich auch meinen Gedanken über die Gegenwart ein neues Medium schenken. Ich schreibe seit fast einem Jahr für die Internetseite <a rel="noreferrer noopener" rel="nofollow" href="http://www.angstfrei.news" target="_blank">angstfrei.news</a> (die ich auch mit gegründet habe). Dort entstehen nebst unaufgeregten Nachrichten und Tipps auch immer wieder Seeleneinblicke in der Rubrik &#8222;Mensch zu Mensch&#8220;. Die Texte, die ich dort teile sind die Grundlage für meine Nachtspaziergänge für und mit Euch. </p><br><br><br><br><p>Ich lade Euch in den Nachtspaziergängen also ein, mit mir durch meine Gedanken zu spazieren. Es geht in den Texten um Themen aus meinem Alltags- und Seelenleben (meistens ist das ziemlich nah bei einander) und wie sich das Ganze heute anfühlt. Weil aber Worte sich mit dem Sprechen verändern, denke ich nach dem Lesen nochmal laut darüber nach. </p><br><br><br><br><p>Vielleicht habt ihr ja Lust mitzudenken?</p><br><br><br><br><p>Da das hier ein Experiment ist, freue ich mich noch mehr als je zuvor über Feedback. Also: her damit!</p><br>